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27. Januar 2022

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Gesicherte Verfügbarkeit als strategisches Querschnittsthema

Gesicherte Verfügbarkeit als strategisches Querschnittsthema© Pexels.com/pixabay

Mehrfach abgesicherte Informationsketten und rasche Reaktionsfähigkeit ist besonders in versorgungsrelevanten Einsatzbereichen unabdingbar. Pöttinger Landmaschinen beauftragte nun Kapsch BusinessCom mit der Optimierung der IT-Infrastruktur.

(Christian Czaak) Die zunehmende Digitalisierung der betrieblichen Wertschöpfungsketten bringt neue Anforderungen an die IT-Infrastruktur von Unternehmen. Das gilt für die Prozesse im Bereich Produktion und Logistik wie auch für die Verschränkung mit den betriebsinternen IT-Systemen. Besonders relevant ist das reibungslose Funktionieren derartiger IT-Architekturen für Betriebe mit mehreren länderübergreifenden Standorten und global verteilten Kunden.

Das Unternehmen Pöttinger Landmaschinen beschäftigt rund 2.000 MitarbeiterInnen und verfügt über Produktionsstandorte in Österreich, Deutschland und Tschechien. Maschinen sowie Produkte und Dienstleistungen im Bereich der digitalen Landtechnik des 1871 im oberösterreichischen Griesskirchen gegründeten Familienbetriebs sind für landwirtschaftliche Betriebe in der ganzen Welt im Einsatz, in Kanada ebenso wie in China oder Australien.

Pöttinger Landtechnik setzt seit 2011 auf Kapsch BusinessCom
„Durch die Digitalisierung und die zunehmende Verschränkung der Wertschöpfungsketten werden nun auch in der Landtechnik die Themen Systemintegration bzw. IT-Vernetzung sowie Speicherung und Management großer Datenmengen immer wichtiger“, so Thomas Minichmayr, Leitung der Geschäftsstelle Oberösterreich, Kapsch BusinessCom.

Der IT-Dienstleister arbeitet seit 2011 für Pöttinger und wurde nun mit der Optimierung der Verfügbarkeit und Erhöhung der Ausfallsicherheit der IT-Infrastruktur des Landmaschinenunternehmens beauftragt. Ausgangssituation war der Bedarf einer Kapazitätserweiterung der vorhandenen Anwendung für Lagerung und Speicherung von IT-Infrastruktur und Daten (engl. Storage).

Rechenzentrum mit gespiegeltem Storage-System
Durch die Errichtung eines zusätzlichen Rechenzentrums sollten die IT-Ressourcen generell sowie Verfügbarkeit und Sicherheit optimiert werden. Mittels Spiegelung dieser Storage-Systeme über beide Rechenzentren und der Vernetzung über georedundante Glasfaserverbindungen bleibt nun auch beim Ausfall eines Storage-Systems, eines Datacenters oder einer Glasfaserübertragungsstrecke der IT-Betrieb trotzdem aufrecht.

Das neue System gewährleistet konstant niedrige Latenzzeiten und eine bessere Performance für die AnwenderInnen. Eine eigene Datenreduktionsfunktion in den Storage-Systemen erhöht zudem die Effizienz der Speichernutzung und optimiert den Energie- und Platzbedarf in den Rechenzentren. „Die Lösung von Kapsch BusinessCom mit dem neuen Hitachi Speichersystemen arbeitet zu unserer vollsten Zufriedenheit und dazu gab es eine vertrauensvolle Betreuung vom Erstgespräch bis zur Unterstützung im laufenden Betrieb“, sagt Gerhard Wagner, Bereichsleiter IT bei der Pöttinger Landtechnik.

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red/czaak, Economy Ausgabe Webartikel, 29.11.2021