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12. Juni 2024

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Technologische Zeitenwende im Gesundheitswesen

Technologische Zeitenwende im Gesundheitswesen© Pexels.com/andrea piacqudio

T-Systems Austria und ATSP entwickeln Nachfolgelösung für Patientenmanagement IS-H und holen KPMG für begleitende Beratung im Bereich Strategie und Implementierung mit an Bord.

(red/czaak) Technologische Zeitenwende im Gesundheitswesen. Viele Krankenhausbetreiber und Pflegeeinrichtungen stehen aktuell vor großen technologischen Herausforderungen. Einerseits steht die Umstellung auf das neue SAP-System S/4 HANA an und andererseits muss auch für die spezielle Branchenlösung beim Patientenmanagement (IS-H) zeitnah ein Nachfolger gefunden werden.

In Österreich sind davon alle großen Spitalsbetreiber betroffen und damit nahezu alle Patient:innen, die über die SAP-Lösung IS-H administriert werden. 22 heimische Krankenhausträger stehen somit vor der Herausforderung eine neue Lösung zu suchen und eigentlich ungeplante Investitionen zu tätigen, um die weitere ordnungsgemäße Patientenadministration aufrecht erhalten zu können.

Ganzheitliche Lösung
Um den Spitalsbetreibern nun eine optimale und effiziente Unterstützung anbieten zu können, kooperieren T-Systems Austria, ATSP und KPMG Österreich. Die Kooperation umfasst die Zusammenarbeit bei Beratung, Planung und Durchführung der S/4-HANA-Umstellung, die dann auch als Basis für die Einführung der Nachfolgelösung für Patientenmanagement IS-H unter dem Namen T-Systems Solution for Healthcare essenziell ist.

„Gemeinsam mit T-Systems und ATSP unterstützen wir unsere Kunden bei einer ressourcentschonenden S4-Transformation und verhelfen damit zu einem effizienten Umstieg auf T-Systems Solution for Healthcare (TSHC)“, so Kathrin Bruckmayer und Harald Giritzer von KPMG.

T-Systems Entwicklung sichert Kontinuität
Der IS-H-Nachfolger wird von T-Systems für die SAP S/4HANA-Umgebung entwickelt, basiert auf zukunftssicheren Technologien und soll nahtlos an das bisherige Patientenmanagement anknüpfen. Einen ersten Einblick in die Anwendung T-Systems Solution for Healthcare (TSHC) gibt es bereits im ersten Halbjahr, danach folgt der Zeitplan für die Auslieferung.

„Mit unserem IS-H Nachfolgeprodukt T-Systems Solution for Healthcare stellen wir gemeinsam mit ATSP die Kontinuität einer essenziellen Softwarelösung für Österreichs Gesundheitswesen sicher“, sagt Alex Boehm, Head of SAP Consulting & AMM bei T-Systems Austria.

Vorbeugung bei Engpässen
Diese Zeitfristen können die Gesundheitsanbieter gut nutzen, um eine S/4HANA Roadmap unter Berücksichtigung des Wechsels auf die neue T-Systems Lösung vorzubereiten und sodann den Prozess auch operativ zu starten. Das ist insofern relevant, da sich die Gesundheitsbranche mit den entsprechenden Vorbereitungen und Planungen die notwendigen Ressourcen sichern kann und so möglichen Engpässen bei der kommenden Implementierung vorbeugt.

„Die Abhängigkeiten mit S/4HANA sind natürlich groß, somit macht eine Gesamtbetrachtung der S/4HANA Transformation in Verbindung mit T-Systems Solution for Healthcare nicht nur Sinn, es spart auch Ressourcen und dabei ist die Kooperation mit KPMG für die nötige beratende Begleitung bei diesem Prozess eine ebenso wertvolle Ergänzung“, betont Alex Boehm von T-Systems.

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red/czaak, Economy Ausgabe Webartikel, 16.04.2024