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16. October 2019

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Digitaler Innovationstransfer für KMU

Digitaler Innovationstransfer für KMU© Bilderbox.com

Aus der vom BM für Digitalisierung und Wirtschaft initiierten Förderprogrammlinie „Digital Innovation Hubs“ starten die ersten drei Projektgruppen DIH Ost, DIH West und DiMaHub. Erste Ausschreibungsrunde hat Volumen von drei Millionen Euro.

(red/mich) Die Digitalisierung bringe für kleine und mittlere Unternehmen viele Chancen, stelle sie aber auch vor große Herausforderungen. Mit der Programmlinie „Digital Innovation Hubs“ sollen nun attraktive Innovations- und Forschungs-Netzwerke entstehen, die KMU gezielt bei ihren Digitalisierungsvorhaben unterstützen, so das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaft (BMDW) in einer Aussendung.

Interdisziplinäre Partnerschaften
Das Programm des BMDW war erstmals ausgeschrieben und nun wurden von einer Experten-Jury drei Hubs ausgewählt. Diese umfassen Einrichtungen wie Universitäten, Fachhochschulen, außeruniversitäre Einrichtungen, Kompetenzzentren, Unternehmen oder Non-Profit-Organisationen und werden ihre Leistungen nach einer entsprechenden Aufbauphase jeweils in mehreren Bundesländern in Form eigener Digitalzentren anbieten.

In Summe stehen dafür drei Millionen Euro Budget zur Verfügung, abgewickelt wird das Programm (wie gewohnt) von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG). „Kleine und mittelständische Unternehmen können damit die digitale Transformation aktiv gestalten, das nützt der ganzen Wirtschaft und dem heimischen Standort insgesamt“, so Elisabeth Udolf-Strobl, Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort.

EcoPlus NOe, Uni Innsbruck und FH St. Pölten
Die in der ersten Ausschreibungsrunde erfolgreichen drei „Digital Innovation Hubs“ sind: DIH OST (Digital Innovation Hub Ostösterreich) mit dem Antragsteller Ecoplus - Niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH gemeinsam mit fünf weiteren Partnern aus Niederösterreich, Wien und dem Burgenland (Start: 1. September 2019), weiters DIH West (Digital Innovation Hub Westösterreich) mit dem Antragsteller Universität Innsbruck gemeinsam mit 15 weiteren Partnern aus Tirol, Vorarlberg und Salzburg (Start: 1. Oktober 2019) und DiMaHub (Digital Makers Hub) mit dem Antragsteller FH St. Pölten gemeinsam mit drei weiteren Partnern aus Niederösterreich, Oberösterreich und Wien (Start: 1. September 2019)

Aufgaben der „Digital Innovation Hubs“ sind Information, Weiterbildung und Digitale Innovation zum Nutzen der Zielgruppe KMU. Die erstmals durchgeführte Ausschreibung endete am 28. Februar 2019. Von den acht eingereichten Anträgen wurden von der Experten-Jury drei ausgewählt. Sie haben jeweils eine Laufzeit von drei Jahren. Gesamt stehen drei Millionen Euro Budget zur Verfügung, die Förderungsquote beträgt maximal 50 Prozent.

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red/mich, Economy Ausgabe Webartikel, 18.06.2019