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21. September 2021

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Regionale digitale Innovation für heimische KMUs

Regionale digitale Innovation für heimische KMUs© Pexels.com/Visual Tag Mx

BM für Digitalisierung und Wirtschaft startet Umsetzung der Ausschreibung „Digital Innovation Hubs“ mit regionaler Schwerpunktsetzung. FFG wickelt neues Förderprogramm über vier Millionen Euro ab.

(red/mich/cc) Evaluierung und Juryergebnisse sind fertig, das BM für Digitalisierung und Wirtschaft startet die zweite Tranche der Programmlinie „Digital Innovation Hubs“ mit einem Volumen von vier Millionen Euro. Mit Start dieser zweiten Ausschreibung soll nun eine österreichweite Abdeckung gewährleistet sein und der Großteil der primär adressierten Klein- und Mittelbetriebe eine regionale Anbindung an einen der Digitalisierungs-Hubs finden. Abgewickelt wird die Programmlinie wieder über die Österreichische Forschungs-Förderungs-Gesellschaft (FFG).

Vernetzung von Forschungskompetenz und Wirtschaftsexpertise
Diese „Digitalzentren“ entstehen durch die Vernetzung von bereits bestehenden Forschungs- und Innovationseinrichtungen, wie Universitäten, Fachhochschulen oder Kompetenzzentren. Mit dem Fokus auf das Thema Digitalisierung sind sie Ansprechpartner für kleine und mittlere Betriebe zur Umsetzung digitaler Innovationen. Erleichtert werden soll damit auch die Teilnahme an europäischen Initiativen, die FFG hat als nationale Kontaktstelle für Programme immer auch die europäische Ebene im Blick.

„Der digitale Wandel ist Chance und Herausforderung für unsere Gesellschaft und Wirtschaft. Mit den ‚Digital Innovation Hubs‘ haben wir attraktive Innovations- und Forschungs-Netzwerke geschaffen, die heimische KMU gezielt bei ihren Digitalisierungsvorhaben unterstützen“, unterstreicht Margarete Schramböck, Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaft.

Die inhaltlichen Schwerpunkte der Digital Innovation Hubs
Die drei bestehenden „Digital Innovation Hubs“ werden somit um drei weitere erweitert: Das sind das DIH innov:ATE (Austria's Digital Innovation Hub for Agriculture, Timber and Energy) mit den Themen Robotics, Automation, AI, Smart Industry & Infrastructure (Cybersecurity, Blockchain), Big Data, Forecasts & Simulation mit speziellem Fokus auf die Land-, Holz-, Forst- und Energiewirtschaft und für die Bundesländer Steiermark, Kärnten, Salzburg, Oberösterreich, Niederösterreich und Wien.

Die hier beteiligten Organisationen sind: Wood K Plus (Kompetenzzentrum), FH Kuchl, Möbel- und Holzbau Cluster, Universität für Bodenkultur (Institut für Landtechnik), Josephinum Research, Montanuni Leoben (Lehrstuhl für Energieverbundtechnik), Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, das Institut für Höhere Studien (IHS), Know-Center, THI TECHHOUSE und das Unternehmen Blue Minds Solution.

Das Digital Innovation Hub Süd und das DIH Arbeitswelt KMU
Die Themen des DIH Süd für die Steiermark, Kärnten, Burgenland sind Produktions- & Fertigungstechnologien, Sicherheit, Data Science Wissen aus Daten, Digitale Geschäftsmodelle & -prozesse, Logistik sowie das Querschnittsthema Humanressourcen & Nachwuchs. Die hier beteiligten Organisationen Joanneum Research, die TU-Graz, FH Joanneum, FH Kärnten und die Alpen-Adria Universität Klagenfurt

Das DIH Arbeitswelt KMU für die Bundesländer Oberösterreich und Niederösterreich behandelt schließlich die Themen Digitale Transformation und Innovation, Industrie 4.0, eServices, Artifical Intelligence und Security. Beteilgt sind hier die Johannes Kepler Uni Linz, Institut für Berufs- und Erwachsenenbildungsforschung (Linz), die FH Oberösterreich Campus Hagenberg, die Kunstuniversität Linz (Bereich Creative Robotics) und die FH St. Pölten in Niederösterreich.

Links

red/mich/cc, Economy Ausgabe Webartikel, 02.02.2021