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21. September 2021

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Nächste Runde im digitalen Förderprogramm für Kleinbetriebe.

Nächste Runde im digitalen Förderprogramm für Kleinbetriebe.© Pexels.com/Pixabay 327533

Nach mehreren Initiativen in der Vergangenheit startet neue Förderrunde speziell für Kleinunternehmen und Mittelstand mit einem Budgetrahmen von 15 Millionen Euro. Unternehmen erhalten bis zu 9.000 Euro für innovative Digitalisierungsprojekte.

(red/czaak) Im Jahr 2017 wurde das Förderprojekt KMU.DIGITAL gestartet, nun geht die Initiative des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaft (BMDW) und der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) in die vierte Runde. Für den Zeitraum 2021 bis 2023 stehen 15 Millionen Euro für Beratung und Umsetzung von Digitalisierungsprojekten in österreichischen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zur Verfügung.

Im Rahmen der Projektförderung durch KMU.DIGITAL können sich die Betriebe zu den Themen Geschäftsmodelle und Prozesse (inkl. Ressourcenoptimierung), E-Commerce und Online-Marketing, IT- und Cybersecurity sowie Digitale Verwaltung von zertifizierten Experten aus dem jeweiligen Bereich beraten lassen. Gefördert wird anschließend auch die Umsetzung der Digitalisierungsprojekte, sofern dafür Neuinvestitionen getätigt werden, so Wirtschaftsministerium und Kammer in einer Aussendung.

Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit
Angaben zufolge wurden seit Beginn des Projekts 15.000 geförderte Digitalisierungsinitiativen unterstützt. Eine Umfrage bei 2.125 befragten Unternehmern im März 2020 ergab eine hohe Zufriedenheit mit Beratungsleistung und administrativer Abwicklung der Förderung. 74 Prozent der beratenen KMU haben aufgrund der Statusanalyse bereits Verbesserungsmaßnahmen eingeleitet. Rund 80 Prozent wollen sich auch in Zukunft weiter digitalisieren und nehmen die Umsetzungsförderung zum Anlass, Digitalisierung im Unternehmen stärker voranzutreiben.

„Die Digitalisierung der Wirtschaft schreitet zügig voran und bringt für kleine und mittlere Unternehmen Innovationschancen. KMU stehen hier vor besonderen Herausforderungen und brauchen daher maßgeschneiderte Unterstützung, um die Möglichkeiten marktgerecht implementieren zu können“, erläutert Margarete Schramböck, Wirtschaftsministerin. „Das Programm hilft KMU etwa bei der Verbesserung ihrer IT-Sicherheit oder der Ausweitung ihrer digitalen Angebote und damit wird auch deren Wettbewerbsfähigkeit gestärkt“, ergänzt Mariana Kühnel, stv. Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

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red/czaak, Economy Ausgabe Webartikel, 30.03.2021