Wirtschaft
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Foto: Bilderbox.comWer technologische Trends verschläft, muss mit einem bösen Erwachen rechnen. Davon zeugen ganze Branchen wie Musikindustrie, Buchhandel oder Reisebüros. Sie alle hat der Siegeszug des Internets vollständig umgekrempelt. Nun muss auch die Kreditwirtschaft reagieren.
Mit der zunehmenden Bedeutung des Internethandels bieten immer mehr branchenfremde Unternehmen – wie Mobilfunker oder Internetkonzerne – Zahlungsdienstleistungen an. Sie stoßen in eine Marktlücke vor, denn die meisten traditionellen Zahlverfahren sind für den Onlinehandel nicht geeignet. Damit der Händler rasch und risikofrei liefern kann, muss die Bezahlung möglichst zeitnah zur Bestellung erfolgen – idealerweise in einem einzigen, durchgehenden Prozess. Und dazu wird der Handel immer internationaler, also muss auch unkompliziertes Bezahlen über Ländergrenzen hinweg möglich sein.
Sicherheit für Händler und Kunden
„Die Banken müssen ihren Kunden entsprechende Zahlverfahren zur Verfügung stellen, die das Geld im Bankenkreislauf belassen“, sagt Christian Renk, Payment Network AG. Der deutsche Anbieter ermöglicht mit sofortüberweisung, Interneteinkäufe bequem und sicher mit dem Onlinebanking der Hausbank zu bezahlen. Der Kunde entscheidet sich beim Online-Einkauf für sofortbanking als Zahlungsmöglichkeit, und loggt sich über die Software von sofortbanking direkt in sein Online-Banking ein. Abschließend gibt er die Überweisung mit seiner TAN frei, ohne sich irgendwo registrieren zu müssen. Der Händler erhält seinerseits umgehend eine Bestätigung über die Einstellung der Überweisung.
So wird der Warenverkehr über das Internet beschleunigt. Das System funktioniert mit 99 Prozent aller Online-Banking-Konten in sechs europäischen Ländern: Deutschland, Österreich, Schweiz, Großbritannien, Belgien und den Niederlanden – Tendenz steigend.
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