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Foto: Bilderbox.com„Die Finanzierung gehört heute zum Produkt dazu“, sagt Johannes Bischof, Geschäftsführer von Konica Minolta Business Solutions Austria, „ohne ein entsprechendes Angebot brauchen wir beim Kunden erst gar nicht anzutreten.“ Das gilt laut Bischof für jede Unternehmensgröße, vor allem Großunternehmen bringen ihre Druckerflotte bilanzschonend im Leasing oder Mietvertrag unter. Die Kaufvariante wählen am ehesten Kunden aus dem Mittelstand, da spielen steuerliche Gründe eine Rolle oder es gilt, eine Investitionsförderung zu lukrieren.
Kunden von Konica Minolta rechnen am liebsten über die gedruckte Seite ab. Insgesamt wählen rund 40 Prozent der Kunden von Konica Minolta die Abrechnungsform Pay per Page. Kauf, Leasing und Miete liegen bei jeweils rund 20 Prozent. Pay per Page kam vor etwa zehn Jahren auf, zuerst im öffentlichen Sektor, dann wurde es auch in privaten Unternehmen immer beliebter. Der größte Kunde von Konica Minolta, der so abrechnet, ist die Erste Bank.
Mit Pay per Page werden nicht nur das Gerät, Verbrauchsmaterial, Ersatzteile und Wartung mitbezahlt, auch weitere Dienste wie Dokumentenmanagement, Scan oder Accounting. Dazu kümmert sich Konica Minolta um die sinnvolle Platzierung der Geräte im Unternehmen und übernimmt auch im Zuge einer Übersiedlung Abbau, Transport und Neuaufstellung.
Konica Minolta bietet neben den üblichen, mehrjährigen Gerätemieten auch eine kurzzeitige Variante an. „Das ist aber für den Kunden nicht ganz billig“, räumt Bischof ein, „denn es entstehen durch Transport und Inbetriebnahme relativ hohe Anlaufkosten.“ Kurze Mietzeiträume treten bei Großveranstaltungen auf – so hat Konica Minolta die letzte Eishockey-WM in Wien ausgestattet – oder bei Tagungen wie dem Forum Alpbach. Ein weiteres Einsatzgebiet sind Firmenübernahmen, wenn im Zuge einer Due Diligence große Mengen an Akten eingescannt werden müssen.
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