Wirtschaft
zur Startseite "Wirtschaft"Auf gut Glück
Foto: Bilderbox.comBusiness Intelligence soll Unternehmen helfen, Entscheidungen auf rationale Weise zu treffen und erfreut sich steigender Beliebtheit. Doch allzu oft fehlt den klugen Helferchen, die handlungsrelevante Informationen übersichtlich zusammenstellen, eine stimmige Grundlage. „Maximal die Hälfte aller Unternehmen verfügen über eine verlässliche Datenbasis“, sagt Stephan Wietheger, IBM Österreich, „damit haben dann auch die Analyseergebnisse nur beschränkte Aussagekraft.“
Das beginnt schon bei den Begrifflichkeiten: „Es muss sicher gestellt sein, am besten durch ein Glossar, dass die IT und die Fachabteilungen die Kennzahlen übereinstimmend definieren.“ Auf diese gemeinsame Sprache sollte man sich schon vor der Umsetzung des IT-Projekts einigen, denn sonst kann ein böses Erwachen folgen.
Strukturierte Daten
Bevor es an die eigentliche Analysearbeit geht, muss auch die Verwaltung der vorhandenen Informationen gut geplant werden. Beim Information Management geht es einerseits um die strukturierten Daten, also wie die Datenbanken gestaltet werden. Andererseits gewinnt die systematische Nutzung der Flut von unstrukturierten Daten – wie etwa E-Mails oder Audio- und Bilddokumente – zunehmend an Bedeutung. Und der dritte Stolperstein am Weg zu aussagekräftigen Reports ist schließlich die Integration der Daten aus den unterschiedlichen IT-Systemen. Wird das alles berücksichtigt, steht der aussagekräftigen Auswertung der Datenbestände schließlich nichts mehr im Weg.
Bei der Nutzung der Daten selbst geht der Trend zum Master Data Management. Es führt nur die wichtigsten Daten, meist Informationen über die Kunden und Produkte, zusammen, erläutert Wietheger den Unterschied zum klassischen Modell des Data Warehouse: „So erhält man eine Masterview auf das, was für das Unternehmen lebenswichtig ist.“
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