Rundum-Service vom Marktführer

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Der IT-Dienstleistungssektor boomt, um Kunden wird heftigst gerittert. Wer in dieser Branche die Nase vorne haben will, muss Topservices anbieten. Raiffeisen Informatik hat hierzulande seit geraumer Zeit die Marktführerschaft inne.

Outsourcing, also Auslagerung von Unternehmensaufgaben und -strukturen, ist mit einem Anteil von mehr als vier Prozent der treibende Faktor für das Wachstum der IT-Branche in Österreich. Die Nachfrage nach neuen Outsourcing-Angeboten ist enorm, bestehende Verträge werden oftmals vorzeitig verlängert.
Raiffeisen Informatik steht mit einem Umsatz von rund 400 Mio. Euro und 23,6 Prozent Marktanteil an der Spitze der Outsorcing-Anbieter. Verantwortlich für das Umsatzwachstum zeichnen Neukunden wie Orange, Keba und Europapier. Aber auch die großen bestehenden Outsourcing-Kunden wie Uniqa, Asfinag, Mannheimer und die Niederösterreichische Landeskliniken Holding trugen zu diesem Erfolg bei.

Marktführer in Österreich
Wilfried Pruschak, Geschäftsführer von Raiffeisen Informatik: „Wir setzen Technologie unter Leistungsdruck. Kosteneffizienz, Verlässlichkeit und Sicherheit sind heute wichtiger denn je. Daher freut es uns besonders, dass wir in der Königsdisziplin der IT eindeutig Marktführer sind.“
In Summe erreichte der österreichische IT-Services-Markt im Jahr 2008 ein Umsatzvolumen von knapp vier Mrd. Euro. Das entspricht einer Steigerung von 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dieser Trend hat sich 2009, die aktuellen Zahlen liegen noch nicht vor, fortgesetzt. „Die nach wie vor angespannte Wirtschaftslage veranlasst die Unternehmen dazu, darüber nachzudenken, welche Services sie wirklich noch selbst erbringen müssen. Eine Auslagerung setzt Ressourcen frei und erhöht die Liquidität in den Unternehmen. Dies ist durchaus auch ein Rezept für den Weg aus der Krise“, betont Pruschak.
Einen sehr wirkungsvollen Ansatz stellt dabei das Modell der „Managed Services“ oder die Nutzung von Software as a Serve (Saas) dar. Analysten gehen davon aus, dass bis 2012 mindestens ein Drittel der IT-Ausgaben für Saas anstelle von Lizenzen getätigt wird.

Große Wettbewerbsvorteile
Pruschak: „Viele Unternehmen haben erkannt, dass die Installation von Applikationen oder der Selbstbetrieb von Infrastruktur-Services weder Wettbewerbsvorteile noch sonstige Vorzüge für sie hat. Diese Funktionen als Dienstleistungen zu beziehen statt in Technik und Software zu investieren, ist so gesehen eine natürliche Schlussfolgerung. Firmen werden deshalb künftig nicht mehr Hard- oder Software kaufen, sondern entsprechende Services in Anspruch nehmen. Ganz nach dem Prinzip: Man muss IT nicht besitzen, um damit zu arbeiten. Das überlässt man besser den anderen.“ Die Übergabe der IT an einen erfahrenen Outsourcing-Partner erfolgt in mehreren Schritten. Zunächst übernimmt der IT-Partner den Betrieb der bestehenden Systeme. In weiterer Folge überführt er dann schließlich die IT-Plattformen auf die Shared-Services-Infrastruktur und erzielt dadurch eine Kostenverteilung, die dem Einzelnen verwehrt bleibt. „Der Outsourcing-Kunde wird mit IT versorgt, wie ein Gast mit Essen und Getränken im Restaurant. Dadurch kann er sich auf sein Kerngeschäft konzentrieren, während sich andere um das Wohlbefinden seiner IT kümmern“, so Pruschak.

Zufriedene Kunden
Im Herbst des vergangenen Jahres konnte Raffeisen Informatik einen weiteren Großkunden für sich gewinnen. Ögussa, die Österreichische Gold- und Silber-Scheideanstalt, übergab ihre SAP-Systeme an Raiffeisen Informatik. Marcus Fasching, Geschäftsführer der Ögussa: „Neue strukturelle Anforderungen an unsere bestehende SAP-Landschaft und die Ausrichtung auf zukünftige Systemerweiterungen waren die maßgebenden Kriterien, mit denen wir die Anbieter bewertet haben. Diesen Ansprüchen wurde durch das Angebot von Raiffeisen Informatik am besten entsprochen.“ Im Zuge der Modernisierung der Systeme von Ögussa erfolgte auch ein Technologie-Upgrade auf neueste State-of-the-Art-Technologien. Durch die hohe Standardisierung des SAP-Basisbetriebs war eine rasche Migration möglich.


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Sonja Gerstl, Economy Printausgabe 80-01-2010, 29.01.2010 Kommentar posten


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