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zur Startseite "Technologie"Ort für gelebte Synergien
Foto: Fotolia.comDie oberösterreichische Informationstechnologie- und Software-Hochburg Hagen-berg liegt etwa 20 Kilometer nord-östlich von Linz. Vor 20 Jahren gegründet, hat sich der Softwarepark Hagenberg zum führenden Technologiepark Öster-reichs auf dem Gebiet der Informatik und Software-Technologie entwickelt. Seine Besonderheit liegt in der engen Vernetzung von Forschung, Ausbildung und Wirtschaft. Durch die täglich gelebte Synergie die-ser drei Bereiche bietet der Softwarepark Hagenberg einen optimalen Nährboden für innovative Entwicklungen in der IT-Branche.
Breites Spektrum
Initiator dieser Erfolgsstory ist Bruno Buchberger, der 1989 mit seinem Research Institute for Symbolic Computation (Risc) von der Linzer Johannes-Kepler-Universität in das neu renovierte Schloss Hagenberg übersiedelte. Mit dieser Ansiedlung wollte der damalige ober-österreichische Lan-deshauptmann Ratzenböck der Region im östlichen Mühlviertel einen wirtschaftlichen Impuls geben.
Buchbergers Konzept der „Smart Synergy“, also des intelligenten Zusammenwirkens der drei Faktoren Forschung, Ausbildung und wirtschaftliche Umsetzung, ist seit Beginn die treibende Kraft dieses außergewöhnlichen Technologieparks. Rund um das Schlüsselthema „IT und Software“ konnte Buchberger zahlreiche Forschungseinrichtungen, Ausbildungsstätten und Wirtschaftsbetriebe versammeln, die den Park stetig und in den letzten Jahren mit verstärkter Dynamik wachsen ließen. Heute haben dort 40 Unternehmen und acht Forschungs- und Universitätsinstitute mit insgesamt rund 1000 Mitarbeitern ihren Sitz. Seit 1993 gibt es Fachhochschulstudiengänge, die ein breites Ausbildungsspektrum im Bereich der IT bieten; über 1300 Studierende nutzen derzeit das umfangreiche Studien-angebot. Nach wir vor leitet Buchberger die Geschicke des Softwareparks, der ständig erweitert wird. Insgesamt ist im Softwarepark Hagenberg eine Gesamtbürofläche von rund 26.000 Quadratmetern ausgebaut. Durch Unternehmensansiedlungen, Expansion von Firmen vor Ort und Neugründungen beträgt die Auslastung derzeit 96 Prozent.
Gesuchter Standort
Die Einrichtungen und Unternehmen schätzen den Standort wegen der einmaligen Synergien, die sich aus dem Zusammenwirken von Forschung, Ausbildung und Wirtschaft ergeben. Chefs von etablierten Firmen ebenso wie junge Unternehmensgründer suchen die Nähe zu den wertvollen Ressourcen des Softwareparks: dem bestqualifizierten Nachwuchs der Fachhochschule, den vier Universitätsinstituten und ihrer rasch wachsenden Community internationaler Studenten und Absolventen sowie den vielfältigen Kooperations- und Netzwerkmöglichkeiten vor Ort.
Um die Attraktivität des Stand-ortes weiter zu erhöhen, wird die Infrastruktur ausgebaut: mit einem direkten Shuttle--Bus zur Universität Linz, einer Sporthalle, Sportplätzen, einem Hotel, einem Kommunikationszentrum und einem Forschungsturm. Weite-re Expansionsschritte, vor allem im Firmenbereich, in der internationalen Ausbildung und beim Gründerinstitut Risc, sind im Gange.
Weiterer Ausbau
Der Softwarepark Hagenberg ist nach dem Modell einer Public-Private-Partnership finanziert. Die vier Hauptpartner sind das Land Oberösterreich, die Johannes-Kepler-Universität Linz, die Gemeinde Hagenberg und die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich. Bisher wurden in den Aufbau des Technologieparks rund 100 Mio. Euro investiert, in den nächsten fünf Jahren soll mit weiteren 50 Mio. Euro der Ausbau vorangetrieben werden.
Denn Bruno Buchberger ist noch voller Tatendrang: „Unsere Hauptstoßrichtung ist im Moment der internationale ,Brain Gain‘. Aufgrund der demografischen Gegebenheiten reicht es nicht mehr, nur österreichi-sche Jugendliche auszubilden, sondern wir müssen vermehrt begabte und qualifizierte junge Experten aus dem Ausland ge-winnen. So werden wir die Attrak-tivität des Standorts Hagenberg für innovative Unternehmen auch in Zukunft noch steigern.“
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