Technologie
zur Startseite "Technologie"Forschungsstandort stärken
Foto: wwtf/stecherDer Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF) ist ein privat-gemeinnützig organisierter Fonds, der sich zur Aufgabe gemacht hat, den Forschungsstandort zu stärken und Wien als Stadt der Wissenschaft und Innovation noch deutlicher zu positionieren. Für seine Fördertätigkeit legt der WWTF Schwerpunkte in Form von thematischen Programmen fest, die in weiterer Folge für mehrere Jahre Gültigkeit haben. In diesen Programmen erfolgen regelmäßig zeitlich befristete Ausschreibungen (sogenannte „Calls“).
Aktuell verfügt der WWTF über vier Schwerpunkte – nämlich „Life Sciences“ (naturwissenschaftliche Forschungsrichtung, die sich mit der Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse der modernen Biologie, der Chemie und der Humanmedizin beschäftigt), „Mathematik und ...“ (mathematische Forschung mit starker interdisziplinärer Ausrichtung), „Science for Creative Industries“ (Erforschung der wissenschaftlichen Grundlagen für die Kreativbranchen wie Musik, Design, Multimedia, Film, Theater und so weiter) und „Information and Communication Technology“. Letzterer ist ein neuer Schwerpunkt, der auf wissenschaftliche Projekte im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien mit mittelfristiger ökonomischer und/oder gesellschaftlicher Relevanz abzielt.
Zwölf Siegerprojekte
Dieser Tage konnte der in diesem Zusammenhang ausgeschriebene und mit fünf Mio. Euro dotierte „ICT Call 2008“ erfolgreich abgeschlossen werden. Eine 13-köpfige internationale Jury wählte aus insgesamt 50 Einreichungen von Wiener Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen zwölf Siegerprojekte.
Im Februar dieses Jahres erfolgte der Startschuss für das neue „Wiener Impulsprogramm für Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften“. Das Programm wird aus Mitteln der Stadt Wien finanziert und vorerst drei Jahre lang vom WWTF durchgeführt.
Bereits seit 2006 läuft die Förderinitiative „Universitätsinfrastrukturprogramm (UIP), die sich an die neun Wiener Universitäten richtet und in deren Rahmen Sachausstattung gefördert wird.
In Summe hat der WWTF in den Jahren 2003 bis 2008 in insgesamt zehn Ausschreibungen knapp 41 Mio. Euro an Förder-geldern vergeben und damit einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Exzellenz des Forschungsstandortes Wien geleistet. sog
www.wwtf.at
Innovative Stadt
Forschung und Innovation sind für die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Wien von zentraler Bedeutung. „Wien ist heute als Forschungsstandort auch im internatio-nalen Vergleich sehr gut aufgestellt. Dass in Wien so viel und hochwertig geforscht wird, kommt in Form von Wirtschaftswachstum, hochwertigen Arbeitsplätzen und steigender Lebensqualität allen zugute“, ist Vizebürgermeis-terin nd Wirtschaftsstadträtin Renate Brauner überzeugt. Bereits heute arbeiten in Wien rund 35.000 Menschen in der Forschung und Entwicklung, mehr als 40 Prozent der österreichweiten Forschungsausgaben werden in Wien getätigt. Brauner: „Diesen Standortvorteil werden wir mit gezielter Innovations- und Technologiepolitik weiter ausbauen. Denn international können wir nur durch Qualität punkten.“
Ihre Meinung: