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zur Startseite "Technologie"Alarmierung via Sensor
Foto: Fotolia.comDie Entwicklung eines Korrosionssensors, der zeitgerecht die Versäuerung von Schmierstoffen meldet und damit Schäden in Großanlagen zu verhindern hilft, brachte dem Österreichischen Kompetenzzentrum für Tribologie dieser Tage eine Nominierung für den NÖ Innovationspreis 2008 ein (siehe Artikel auf Seite 26).
Promblemlos und flexibel
Das neuartige Mess- und Überwachungssystem verwendet Elemente aus Metallfilmen, bei denen ein Element als „Korrosionsopfer“ fungiert und ständig vom Öl umspült wird. Die Korrosivität des Öls wird in weiterer Folge über die Änderung der elektrischen Wechselspannungskoppelungseigenschaften des „Korrosionsopfers“ erfasst. Zeigt dieses erste Versäuerungserscheinungen, muss das Öl gewechselt und die Maschine gewartet werden. Bislang war eine derartige Erkennung nur durch zeitintensive Labor-analysen möglich.
Die Vorteile des Korrosionssensors des Wiener Neustädter Forschungsteams liegen nun darin, dass dieser flexibel und schnell installiert und den jeweiligen individuellen Anfordernissen von Anlagen angepasst werden kann. Das kontaktlos in den Messkreis eingebundene „Korrosionsopfer“ kann zudem jederzeit wieder problemlos ausgetauscht werden. Aus all diesen Eigenschaften ergibt sich eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten wie etwa die Überwachung von Groß- und Kleinanlagen mit erhöhtem Sicherheitsbedarf (Heizkraftwerke, Anlagen im Bereich der Antriebstechnik und so weiter). Mittelfristig soll mit dieser Produktinnovation aber auch der Kfz-Bereich angesprochen werden. sog
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