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zur Startseite "talents austria"Talente fördern, Chancen schaffen
Foto: Reinhold Mitterlehner -
Wirtschafts- und Jugendminister
Elektronische Medien sowie Informations- und Kommunikationstechnologien sind heute fester Bestandteil unserer Gesellschaft. Jugendliche wachsen in einer Welt auf, in der Handy, Computer und Internet eine Selbstverständlichkeit sind. Globales Wissen kann jederzeit und überall via Mouseclick abgerufen werden. In unserer Informationsgesellschaft geht es deshalb auch nicht mehr ausschließlich darum, Informationen einfach zur Verfügung zu stellen; immer wichtiger wird die Frage, wie Menschen richtig damit umgehen: Wie können Informationen gefunden, richtig eingeschätzt und verarbeitet werden? Welche Möglichkeiten gibt es, selbst Wissen und Know-how ins Internet zu stellen und virtuell zu vermitteln?
In diesem Zusammenhang müssen wir uns auch den Risiken der neuen Technologien bewusst werden. Das technische Handling stellt für Jugendliche keine allzu große Herausforderung dar, die richtige Nutzung muss aber gezielt gefördert werden. Neue Medien können Menschen miteinander verbinden, Wissen vernetzen und räumliche oder zeitliche Barrieren aufheben. Sie können aber auch zu Missbrauch verleiten und zu Abhängigkeiten führen.
Daher unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ) seit vielen Jahren Projekte, die Jugendlichen eine bewusste und kritische Auseinandersetzung mit Internet & Co ermöglicht. Die Wettbewerbs-Plattform „talents austria“ verfolgt ein derartiges Anliegen, der Erfolg gibt den Veranstaltern recht: Nicht nur die Siegerprojekte, sondern sämtliche Einreichungen legen ein hervorragendes Zeugnis über die wachsende Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler ab.
Innovative Vordenker
Die Qualität der Arbeiten steigert sich von Jahr zu Jahr.Jugendliche, die sich schon früh mit den Potenzialen neuer Technologien befassen und diese proaktiv einzusetzen wissen, werden später bei der Berufswahl mehr und bessere Möglichkeiten vorfinden. Denn unsere Unternehmen brauchen kluge Köpfe und innovative Vordenker, um ihre Wettbewerbsfähigkeit laufend ausbauen zu können. Die gezielte Förderung dieser Schlüsselkompetenzen ist längst nicht mehr nur den technischen Fachrichtungen vorbehalten, nahezu alle Schulformen vermitteln mittlerweile den Schülern dieses Wissen und wecken so deren Interesse an den Bereichen Neue Medien und Internet. Das beweist nicht zuletzt einmal mehr die Liste der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an „talents austria“ 2011.
In diesem Sinne gratuliere ich den Siegern und Finalisten, sowie allen Schulklassen, die sich an diesem Wettbewerb beteiligt haben. Ihr großes Engagement leistet einen wichtigen Beitrag für eine positive und verantwortungsvolle Nutzung neuer Technologien in Österreich.
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