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Tipp: Mobiler Seelen-Striptease

Tipp: Mobiler Seelen-Striptease (Facereview.com)Foto: Facereview.com

Nach einigen Jahren hat das soziale Netzwerk Facebook nun auch in Österreich voll eingeschlagen. Facebook ist nicht nur bei den Unter-30-Jährigen total angesagt, sondern hat ebenso die Neugierde der Generationen darüber geweckt. Die Folge des weltweiten Erfolgs: Der Freizeit-Killer Facebook hält mittlerweile Einzug in die Hosentasche. Der Seelen-Striptease ist nun selbst unterwegs sofort und überall möglich: Facebook-Applikation auf dem Smartphone geöffnet, schnell ein Foto geschossen, kommentiert, die auf dem Foto abgebildeten Freunde „getaggt“, also mit Facebook-Identität markiert und innerhalb von Sekunden gepostet. Statusmeldungen, die sich meist auf das momentane Befinden beziehen, werden genauso schnell der ganzen Community mitgeteilt. Was für die einen Daten-Vo­yeurismus pur ist, ist für die anderen eine lieb gewonnene Freizeitbeschäftigung und eine Möglichkeit, mit Freunden in Kontakt zu bleiben. Der Nutzer und Gestalter ist, wie immer, sein eigenes Werkzeug. Was man daraus macht, bleibt jedem selbst überlassen. Man kann es verbocken oder Spaß daran haben. Auf den Autor dieser Zeilen trifft Letzteres zu. F.: Facereview.com


Klaus Lackner, Economy Printausgabe 71-03-2009, 27.03.2009 Kommentar posten


 
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