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zur Startseite "talents austria"Neue Technologien, neues Lernen
Foto: Claudia Schmied -
Bildungs- und Kulturministerin
Im Vorjahr feierte „Cyberschool“, der Wettbewerb zum Thema Neue Medien, Internet und innovative Technologien in der Schule, sein 15-jahriges Jubiläum. Heuer setzt „talents austria“, ein Zusammenschluss von „Cyberschool“ und „Jugend Informatik Wettbewerb“, diese Arbeit erfolgreich fort.
Begriffe wie E-Learning, Gamebased Learning, Social Web, Web 2.0 oder Safer Internet prägen nicht mehr ausschließlich den Arbeitsalltag in IT-Abteilungen – sie sind längst schon Teil unseres Lebens geworden. Notebooks und Smartphones zählen zum Standard-equipement von Schülerinnen und Schülern, für Referate und Hausübungen zieht man Google und Wikipedia zu Rate und Informationen über den Status Quo von gemeinsamen Projektarbeiten werden via Chat ausgetauscht. Mit Plattformen wie „talents austria“ bekommen Jugendliche die Chance, aktiv ins Geschehen eingreifen zu können. Angeregt durch ihr persönliches Lebensumfeld entwickeln sie Computer-Programme, die für uns alle von Nutzen sind. Auch in diesem Jahr erstaunt die enorme Bandbreite an Ideen, mit denen zahlreiche Schulklassen um den Sieg bei „talents austria“ gekämpft haben. Den ersten Platz holte sich schließlich die HTBLA Perg aus Oberösterreich mit dem Projekt AVIO, einem ferngesteuerten High-Tech-Fluggerät zur raschen und sicheren Ortung von Lawinenopfern. Nicht minder erfolgreich waren die HTL Ottakring aus Wien (Platz zwei) und die HAK 2 aus Salzburg (Platz drei). Die Auszeichnung für das beste Mädchenprojekt ging heuer an die HTL Mössingerstraße in Klagenfurt. Ihr Projekt „PaKoSy“ soll sprachbeeinträchtigten Menschen via Touchscreen die Kommunikation mit der Außenwelt erleichtern.
Praxisbezogene Projekte
Mit „GEOSharing“, einer Smartphone-App für unterwegs, konnte schließlich die HTL Leoning aus Oberösterreich punkten: Ihr Projekt wurde zum Innovativsten des Jahres 2011 gewählt. Ich gratuliere den Preisträgerinnen und Preisträgern, sowie allen die mitgemacht haben, zu ihren Arbeiten und wünsche Ihnen viel Freude über die Anerkennung Ihrer Leistungen und viel Erfolg mit Ideen, die mit großem Einsatz verwirklicht wurden. Praxisbezogene Projekte wie bei „talents-austria“ sind beim Übergang von Schule zur Universität oder in den Beruf nachgefragte Fähigkeiten. Umso wichtiger ist es, dieses kreative Potenzial so früh wie möglich zu fördern. Ich bedanke mich daher auch bei den Pädagoginnen und Pädagogen, die ihre Schülerinnen und Schüler zu innovativem Denken ermutigt und bei der Umsetzung der Projekte tatkräftig unterstützt haben. Wirklich erfreulich ist in diesem Zusammenhang, dass sich auch heuer wieder zahlreiche Volks-, Haupt- und Neue Mittelschule-Klasse an dem Ideenwettbewerb beteiligt haben. Herzliche Gratulation den Gewinnerinnen und Gewinnern!
Ich wünsche „talents austria“ noch viele neue prämierte Projekte und weiterhin viel Erfolg – sowohl in der realen, als auch in der virtuellen Welt!
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