talents austria
zur Startseite "talents austria"Mehr Chancen durch neue Technologien.
Foto: Reinhold Mitterlehner
Wirtschafts- und Jugendminister
Die wirtschafts- und arbeitsmarktorientierte Auseinandersetzung mit dem Thema Neue Medien und Internet ist wichtiger denn je. Unser Lebensumfeld verändert sich in einem rasanten Tempo. Moderne Kommunikationsmedien vernetzen die ganze Welt. Globales Wissen kann jederzeit und überall via Mouseclick abgerufen werden. Das bringt eine Fülle von Vorteilen mit sich. Aber es birgt auch Risiken, schließlich muss diese Informationsflut erst einmal richtig verarbeitet werden. Nicht immer korrespondiert unser Wissen mit den Erkenntnissen undBotschaften, die das World Wide Web für uns bereithält. Jugendliche wachsen heute ganz anders auf als noch vor wenigen Jahren. Nahezu jeder hat ein Handy, einen Computer und auch seinen persönlichen Facebook- oder Twitter-Account. Das technische Handling stellt für Jugendliche keine allzu große Herausforderung dar. Umso wichtiger ist es, ihnen auch einen adäquaten Umgang mit der Materie zu vermitteln. Handy und Internet verbinden Menschen miteinander, vernetzen Wissen und egalisieren räumliche sowie zeitliche Barrieren. Abseits dieser wertvollen sozialen Funktionen können elektronische Medien aber auch missbräuchlich verwendet werden und im schlimmsten Fall sogar zu Abhängigkeiten führen.
Medienkompetenz fördern
Daher unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ) insbesondere die Medienkompetenz von Jugendlichen und ermöglicht ihnen so einen bewussten und kritischen Umgang mit den neuen Kommunikationsmöglichkeiten. Das Verstehen, Beurteilen und Verarbeiten medialer Zeichensysteme, das Filtern und Verarbeiten der Millionen von Informationsschnipseln, wie sie uns im Internet präsentiert werden, ist auch ein wichtiges Ziel dieses Projekts. Aus diesem Grund arbeitet das BMWFJ eng mit dem Wettbewerb zusammen. Wir prämieren in erster Linie Projekte in der Kategorie „Technics“- also Initiativen und Innovationen, die sich mit technischen Internet- oder auch mobilen Lösungen befassen. Das nützt der Jugend und der Wirtschaft, weil zahlreiche Schlüsselkompetenzen gefördert werden. Jugendliche, die sich schon früh mit den Potenzialen neuer Technologien befassen, bekommen dadurch später einen Vorsprung im Berufsleben bzw. finden am Arbeitsmarkt mehr und bessere Möglichkeiten vor. Besonders erfreulich ist, dass die gezielte Förderung dieser Kompetenzen längst nicht mehr ausschließlich den technischen Schulen vorbehalten ist, wie die Liste der Teilnehmer an „Cyberschool 2010“ zeigt. In diesem Sinne gratuliere ich den Siegern und Finalisten sowie allen Schulklassen, die sich an diesem Wettbewerb beteiligt haben.
Ihr großes Engagement leistet einen wichtigen Beitrag für eine positive, verantwortungsvolle Nutzung neuer Technologien in Österreich.
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